La Palma aktiv erleben
Haben Sie schon gehört, dass die Insel La Palma zu den drei schönsten Inseln der Welt gehört?
Von Nord nach Süd besitzt sie eine Ausdehnung von ca. 50 km, von Ost nach West ca. 30 km und die Gesamtfläche weist ca. 730 km² auf. Der Südteil der Insel wird aus ca. 120 verschiedenen Vulkanen gebildet, von denen einige noch in den Jahren 1949 und 1971 tätig waren. Wer diesen Südteil durchwandert befindet sich in der bizarren Welt der Vulkane. Am Vulkan Teneguia strömt die heiße Luft an vielen Stellen aus dem Krater. Der Boden besteht überwiegend aus vulkanischer Asche ( Lapili ). Der Norden ist das krasse Gegenstück zum Süden. Hier finden wir die großen Nebel-und Lorbeerwälder, die aus der Passatwolke die nötige Feuchtigkeit erhalten. Tiefe Schluchten, gebildet durch Erosion, faszinieren jeden Besucher der Insel. Das Biosphärenschutzgebiet Los Tilos mit seiner reichhaltigen Vegetation ist ein Paradies für jeden Pflanzenliebhaber. Und natürlich nicht zu vergessen die hohe Steilküste des Nordens, wo die gewaltigen Wellen des Atlantiks an die Klippen schlagen, sodass die Gicht meterhoch durch die Luft sprüht. Im Nordwesten treffen Sie auf die liebliche Mandelgegend. Von Januar bis März übertrumpfen die Mandelbäume mit ihrer Blütenpracht die ehrwürdigen großen Drachenbäume an Schönheit. Wer die vollkommene Abgeschiedenheit liebt, begibt sich auf die Gipfel bei 2.426m Höhe. Der Blick in den tiefsten Senkkessel der Welt und zu den Nachbarinseln lässt jedes Herz höher schlagen, hier bedarf es keiner Worte mehr.
Das milde subtropische Klima, mit einer Durchschnittstemperatur im Winter von ca. 19 °C, lockt viele Besucher an. Zwar gibt es nicht sehr viele Strände, aber wer einen Strandtag einlegen möchte, findet genügend Gelegenheiten.
Die romantischen kleinen Dörfer und die Freundlichkeit der Palmeros werden jedem Urlauber in angenehmer Erinnerung bleiben.
Egal ob auf eigene Faust oder geführt, es gibt auf La Palma einiges zu beachten.
Fast die gesamte Oberfläche der Insel besteht aus vulkanischem Gestein, das bedeutet, der Untergrund ist ein ganz anderer als beispielsweise in den Alpen, nämlich sehr geröllig und bröckelig. Wer hier wandert, braucht auf jeden Fall gutes Schuhwerk mit Profil. Auch die Witterung kann sich sehr schnell verändern ( Hochgebirge ). Deshalb sollten Sie immer Sonnenschutz, Regenkleidung, Kopfbedeckung und Verpflegung sowie reichlich Flüssigkeit dabei haben.
Beachten Sie ebenfalls, dass Sie hier evtl. etwas heftiger schwitzen, fügen Sie dem Trinkwasser ein klein wenig Salz und ein paar Spritzer Zitronensaft hinzu.
Gehen Sie bitte nie alleine in die Berge, mindestens zu zweit, da auch der geübteste Wanderer mal ausrutschen kann.